Als erstes müsst Ihr Euch gedanken machen in welcher Preisklasse Euer Equipment liegen soll.
Es macht wirklich sehr wenig Sinn, wenn man sich direkt das Beste vom Besten kauft, falls man
sich irgendwann doch nicht mehr fürs auflegen interessieren sollte!
Fangen wir mal beim Plattenspieler an. Hier müsst Ihr Euch überlegen ob Ihr einen mit Riemenantrib
oder einen mit Direktantrieb kaufen wollt. Der unterschied ist, dass beim Direktantrib der Anlaufdrehmoment
stärker ist, dass beim Scratchen der Plattenteller immer mit gleicher Geschwindigkeit weiterläuft und das
die Gleichlaufschwankungen niedriger sind als beim Riemenantribe, d.H. das man bei Übergängen
(also bei selber BPM Zahl) weniger nachjustiert muss. Dieser Unterschied bestimmt nartürlich
auch den Preis der einzelnen Geräte, doch für Anfänger reicht der Riemenantrieb völlig aus.
Da die Neuzeit ja immer mehr die Vinyl verdrängt, sollte man sich vielleicht auch gedanken
über CD-Player machen. Hier bietet die Technik sehr viele Möglichkeiten! Es gibt mittleweile ja
schon CD-Player zum scratchen, die einem genau das Feeling bieten können wie Plattenspieler.
Diese Oberklasse CD-Player sind aber leider recht teuer und für Anfänger wohl nicht geeignet.
CD-Player aus der Oberklasse und mittlerweile auch schon aus der Mittelklasse bieten
dem DJ auch Funktionen wie direktes einstellen per BPM Zahl, sowie Master Tempo
für noch feineres nachjustieren beim Übergang. Ob ihr nun nur mit Vinyl oder CD
mixen wollt bleibt euch überlassen, doch um das mixing richtig zu lernen
sind Plattenspieler aufjedenfall sinnvoller und effektiver.
Wenn Ihr euch nun für ein Medium entschieden habt, müsst Ihr Euch überlegen welches Mischpult
Ihr benutzen wollt. Hier muss man sich nun überlegen wie viel Kanäle man benötig, also wenn man nur
mit 2 Plattenspielern auflegen will, dann reicht nartürlich auch ein 2 Kanal Mixer. Hier noch ein weiterer
Hinweis: "DJs die gerne scratchen wollen brauchen aufjedenfall einen Crossfader mit einstellbarer
Crossfadercurve!" Nun solltet Ihr Euch über die Sonderausstattungen klar werden, also wir
empfehlen auf jeden fall einen 3 Band EQ mit Kill Funktion (-0db) pro Kanal, um Übergänge
präziser ineinander zu mischen. Für Fortgeschrittene DJs empfehlen wir zusätzlich noch
ein Effektgerät, um Mixes kreativer und einzigartiger zu gestalten.
Zum schluss braucht Ihr noch einen Kopfhörer, hier bei solltet Ihr aber schon auf Qualität
setzen, weil man so besser vorhören kann und Minderwertige Kopfhörer oft
zum Sogenannten Kabelbruch meiden und somit Nutzlos sind. Also
hier lieber ein paar Euro mehr ausgeben, um nicht jeden Monat
einen neuen Kopfhörer kaufen zu müssen!
Hilfestellung zum Thema Mixing:
Hier eleutern wir Euch wie man Übergänge macht. Da bei der House Musik
jeder Track auf einem 4/4tel-Takt basiert, erleichtert dies das Mixing um einiges.
Mixing bedeutet, dass man 2 Tracks absolut auf dem gleichen Bassschlag
ineinander mischt ohne eine Unterbrechung dazwischen zu haben.
So und nun erklären wir Euch wie man denn genau mixt. Auf dem linken
Player läuft ein Track und der Track auf dem rechten Player soll danach
folgen. Nun hört Ihr über den Kopfhörer in den Track rein, der rechts läuft
und sucht den ersten Anschlag und haltet den fest, bzw. setzt einen
Cue Punkt falls ihr mit CD auflegt. Nun schaltet Ihr den links laufenden
Track dazu und sucht Euch eine Stelle aus wo entweder grad eine
ruhige stelle endet und der Bass wieder losgeht, bzw. wo ein neuer
Part beginnt, dies geschieht meissten alle 16>32 Anschläge und
genau auf dem ersten Anschlag startet ihr den rechten Player.
Jetzt laufen beide Tracks übereinander und man probiert
durch beschleunigen und bremsen auf dem rechten Player
die Tracks genau parallel laufen zu lassen. Wenn Ihr nun wisst
ob der rechts laufende Track schneller oder langsamer laufen muss,
benutzt Ihr den Pitch-Fader und verstellt diesen bis zur gewünschten
Geschwindigkeit und justiert noch ein zweites mal mit der Hand nach.
Wenn wirklich beide Tracks parallel zueinander laufen geht Ihr wieder
zum ersten Anschlag und wartet entweder bis zum Ende des Tracks ab
und mixt den anderen Track dort rein, oder falls ihr Eure Tracks schon genau
kennt könnt ihr den Track auch 16>32 Anschläge vor einer ruhigen Stelle mischen.
Beim mischen solltet Ihr beachten das Ihr den EQ, also die Tief-, Mittel- und Hochtöne
erst etwas niedriger einstellt und langsam während der Übergängs bis zur Endposition erhöht.
Nehmt als erstes die hohen Töne und beim wechsel zum anderen Track erst den Bass.
Falls es während eines Übergangs doch schwankungen zwischen den Tracks geben
sollte beschleunigt, bzw. bremst einen Track bis beide wieder parallel laufen.
Das mag sich ja nun vielleicht alles recht einfach anhören, doch wundert
Euch nicht das es nicht auf Anhieb klappt. Übung macht den Meister!
Hilfestellung zum Thema Scratching:
Hier eleutern wir Euch wie man Scratcht. Scratchen bedeutet, durch
rhytmisches Hin- und Herbewegen von Tönen einer laufenden Schllplatten, die
Technik macht dieses nartürlich auch schon mit hochwertigen CD-Player möglich.
Meisstens wird dabei noch der Crossfader des Mischpulter rhytmisch
ein- und ausgeblendet, um die Töne abgehackt klingen zu lassen.
Das scratchen wurde 1976 von DJ Grand Wizard Thodore
eingeführt und wurde zum festen Besatndteil des DJing. Mit der
Zeit entstanden immer mehr Unterschiedliche Techniken zum erzeugen
bestimmter Klänge und Rhythmen.
Wichtiger bestandteil zum scratchen sind Spezielle Platten, bzw. mittlerweile auch
CDs/Mp3s die Töne und Beats beinhalten die besonders zum scratchen geeignet sind.
Diese werden meisstens von DJs zusammengestellt und man nennt sie Battle-Tools.
Es gibt drei verschiedene Grundtechniken und zwar das Scrtachen allgemein, das Cutten.
und das Beatcutting. Hier ist die wahl des richtigen Tones immer entscheidend.
Beim Scratching wird der Tonträger als Musikinstrument eingesetzt. Der verwendedte Ton
tritt hier bei in den Hintergrund und das scratchen an sich in den Vordergrund. Hier werden
oft Klänge mit hartem Attack wie der Tusch einer Gruppe von Bläsern, menschliche
Stimmen oder Synthesizereffekte.
Beim Cutten wird dagegen im Rahmen eines Songs ganze Textpassagen eines Gesangs-
oder einer Rapspur gescratcht und wiederholt. So tritt das Scratchen an sich in den Hintergrund
und die Inhalte der gescratchten Sprache werden Teil eines Songs.
Beim Beatcutting werden reine Schlagzeugparts gescratcht, idealerweise die eines
Bass- oder eines Snaredrums in zeitlich kurzer Folge. So lassen durch Scratchen neue
Schlagzeugparts erzeugen, oder bestehende Schlagzeugparts werden ergänzt.
So hier erklären wir Euch nun ein paar Techniken in eigenen Worten!
Baby Scratch
Die Platte wird im Takt zur Musik hin- und hergedreht. Der Crossfader bleibt
dabei während der ganzen Zeit auf an, wird also nicht miteinbezogen.. Dieser
Scratch wird auch "Wiggy Wiggy" oder "Jiggy Jiggy" genannt, weil er auch
etwa so ähnlich tönt.
Uzi Scracth
Wie beim Baby-Scratch wird nur die Platte rhythmisch bewegt ohne den Ton
mit dem Fader zu zerhacken. Der Uzi-Scratch ist dabei aber viel schneller und
wird durch Anspannen des Unterarms ausgeführt. Die Platte wird dadurch sehr
schnell über einen sehr kurzen Plattenweg bewegt.
Stabs Scratch
Zu Anfang steht der Crossfader auf „aus“ und die Platte liegt am Anfang eines Tones.
Platte vorwärts schieben und dabei den Crossfader kurz Richtung „an“ und sofort wieder
Richtung „aus“ bewegen. Platte zurückziehen zum Anfang des Tones. Siehe 1. Dadurch
wird der Sound schnell abgespielt und die Rückwärtsbewegung wird ausgeblendet.
Wenn die Platte nach mehreren Stabs losgelassen wird entsteht
ein Stotter-Effekt: Fre-Fre-Fre-Fresh!
Chirp Scratch
Zu Anfang steht der Crossfader auf „aus“ und die Platte liegt am Anfang eines Tones.
Platte vorwärts schieben und dabei den Crossfader Richtung „an“ bewegen. Am Ende
des Tones den Fader schließen. Platte zurück ziehen und dabei den Crossfader
Richtung „an“ bewegen. Am Ende des Tones den Fader schließen. Siehe 1.
Dadurch wird jeweils der Zeitraum in dem die Platte durch das Ändern
der Richtung langsamer wird (und damit der entstehende Ton tiefer)
ausgeblendet und es entsteht ein gleichmäßiger Ton, der schnell
ausgeführt an das Zwitschern eines Vogels
errinert, daher der Name Chirp.
Flare Scratch
Zu Anfang steht der Crossfader auf „an“ und die Platte liegt am
Anfang eines Tones. Platte vorwärts schieben und dabei den
Crossfader kurz Richtung „aus“ und wieder zurück auf „an“
bewegen. Platte zurück ziehen und dabei den Crossfader
kurz Richtung „aus“ und wieder zurück auf „an“ bewegen.
Siehe 1. Diese Technik ist nach ihrem
Erfinder DJ Flare benannt.
Orbit Scratch
Zu Anfang steht der Crossfader auf „an“ und die Platte liegt
am Anfang eines Tones. Platte vorwärts schieben und dabei
den Crossfader zweimal kurz Richtung „aus“ und wieder zurück
auf „an“ bewegen (offclick). Platte zurück ziehen und dabei den
Crossfader zweimal kurz Richtung „aus“ und wieder zurück auf
„an“ bewegen. Siehe 1. Dieser Move wird präziser auch
Two-Click-Orbit genannt, der Ausdruck Orbit ist
theoretisch nicht auf eine bestimmte
Anzahl offclicks festgelegt.
Crab Scratch
Der Crossfader steht auf „aus“ und wird locker mit dem
Daumen in dieser Stellung gehalten. Während die Platte
bewegt wird schiebt der kleine Finger den Fader kurz
Richtung „an“. Den kleinen Finger locker lassen, so
dass der Daumen den Fader wieder auf „aus“ stellt.
Das selbe mit Ring-, Mittel- und Zeigefinger wiederholen.