4. März 2010
German Bio
Rockethead kam aus dem All um diese Erde mit seinen enormen Skills auf den Gebieten der Raketentechnologie & Samplingtechnik zu blasten. Kein Club widersteht den Klängen seiner mächtigen Funkologic-Turbinen. Schwerelosigkeit auf dem Floor und auch tagsüber Sterne sehen sind keine Seltenheit, wenn der Raketenkopf sein Hyperpult bedient.
Rockethead, jetzt auf deinem Planeten 
Interview with Rockethead !!!
Sunny Activities:
Hi Simon wie bist Du denn zu Deinem DJ Nickname gekommen ?
Rockethead:
Den Namen selbst sagte ein guter Freund von mir einmal als Kommentar zum futuristischen Fahrradhelm eines anderen Kumpels, zu der Zeit war ich gerade auf der Suche nach einem Namen für das Projekt, “Rockethead” schwirrte mir dann eine Weile im Kopf herum. Und da der Name gewissermassen auch einen Tribut an das “Fusion” Festival zollt, und ich immer schon ein großer Freund von verrücktem bis absurdem Science-Fiction Stoff war, war die Sache dann klar…
Sunny Activities:
Seit geraumer Zeit haust du immer wieder derbe geile gratis Promos raus !!! Schon dran gedacht auch so wie andere Szenegrößen Mix CD’S zu verkaufen?
Rockethead:
Ehrlich gesagt nicht wirklich, ich habe großen Spaß daran immer neue Songs zusammenzumischen und ich freue mich über die Resonanz allerseits, aber bei eigenen Veröffentlichungen in der Zukunft denke ich hauptsächlich an selbst produzierte Songs.
Sunny Activities:
Wie fing es mit Dir und der Musik genau an ? Hast Du Musikalisch gesehn auch mal über den Tellerrand Bremens hinaus geschaut ?
Rockethead:
Meine musikalische Laufbahn begann mit 4 Jahren und Klavierunterricht, Pink Floyd und ähnliche 70er Jahre Prog Musik ist die erste, die ich mich erinnern kann je gehört zu haben. Elektronische Tanzmusik fiel mir dann in Form von Fatboy Slim, The Prodigy & Soulwax und Konsorten erstmals positiv auf.
Zum Djing selbst führte mich aber erst das “Fusion” Festival 2008, was mich dermassen faszinierte dass ich mir danach eine brauchbare Grundausstattung besorgete und zu Mixen begann und bisher hat die Faszination nicht nachgelassen.
Ich glaube nicht, dass Bremen einen musikalischen Tellerrand besitzt, wie z.B. Berlin, Paris oder Detroit die man ja schon mit einem bestimmten Sound verbindet, was elektronische Musik angeht. Ich bemühe mich allerdings niemals Scheuklappen aufzusetzen und strecke meine Fühler in möglichst viele verschiedene Genres aus, ich schrecke auch nicht davor zurück mal Tech-House mit Hiphop oder Breakbeats mit Synth Pop zu mischen
Meine Auftritte haben sich 2009 auf Bremen und Umland beschränkt, für dieses Jahr kam allerdings schon eine Buchung für Lüneburg und diverse Anfragen im nationalem Raum, in der Zukunft landet der Raketenkopf also vorraussichtlich auch öfter ausserhalb Bremens.
Sunny Activities:
Was inspiriert Dich bei Deiner Musik ???
Rockethead:
Mich inspiriert, welche Gefühle Musik, bestimmte Tonabfolgen oder auch Rhytmen erzeugen können. Musik ist, denke ich, niemals ausgeschöpft und entwickelt sich mit einem weiter.
Sunny Activities:
Welches Equipment verwendest du für deine Mixes und Produktionen und warum ist das für dich die beste Wahl
Rockethead:
Bei eigenen Songs arbeite ich hauptsächlich mit “Reason” von den Propellerheads, ich mag die Hardware-Nähe des Programms und halte es neben
Ableton für mit das wichtigste Programm im elektronischen Sektor, wie ja auch die letzten Alben von z.B. The Prodigy beweisen…
Zum Mixen bin ich mittlerweile von Vinyl komplett auf M-Audio Torq, Conectiv und Midicontroller umgestiegen, ich bin zu der Ansicht gekommen, so viel kreativer und flexibler mixen zu können. Für Effekte & Sampling setze ich gern Korg’s Kaoss Pad 3 ein.
Sunny Activities:
Auf welchem Event oder in welchem Club würdest du gern mal das DJ Pult unsicher machen…
Rockethead:
Das Fusion Festival ist noch ein Traum von mir, im Club “Übel & Gefährlich” in Hamburg würde ich auch sehr gern mal ein paar Fader schieben.
Sunny Activities:
Was stellst Du Dir persönlich unter ” Love Bionical Beatz ” vor ???
Rockethead:
Also Bionik ist mir bekannt als Kombination von Biologie & Technik, wie zum Beispiel Vogel-inspirierte Flugapparate, die Da Vinci entwarf. Bei Love Bionical Beats denke ich also irgendwie an ein liebevolles Zusammenspiel von Mensch & Technik, was Djing im Idealfall wohl ist.







